8/30


keine lehre der kukula

den herdentrieb der kukula, sagst du, willst du
vergleichen mit unserem (missglückten) zueinanderstreben?
jaja, so ein vergleichen, sagst du,
das soll uns helfen, uns darin zu sehen. – /

wir aber:
sehen nichts
und
fragen,
wie wir sie uns vorzustellen haben (die kukula):
herrisch oder friedlich?
zöpfe tragend oder kahlrasiert?

»sie bauen ihre siedlungen in kreisen«, sagst du,
»wobei die kreisform dazu dient, dass
keine/r auf geradem weg entkommt.«






9/30


wohlfeil

sag mir ein wort, das uns / erklärt, was wir mit »wohlfeil« meinen. / einen vierzeiler schreib mir, der uns / hasenfüße lehrt, was wir / sagen, wenn wir sagen:

»das interesse einer nation ist wie das
eines kaufmanns zu seinem kunden:
so wohlfeil zu kaufen und so
teuer zu verkaufen als möglich.«




[aus: adam smith: der wohlstand der nationen]





11/30




                                         fátima, die nachteule    2019




12/30















 




                                          trauer der mambas 1  (2018)



13/30



probe auf den mond

als fiktive geschwister leben
schlagerstars in ost und west.
sie unterscheiden sich von uns dadurch
dass sie
länger still sitzen können und unangenehme nachrichten
als prophezeiungen interpretieren
die ihres kommentars bedürfen.
folgerichtig versprechen sie:
"the moon ain't gonna rise in the sky!"--



14/30
















             


                                                       roter beweis   2019



15/30



informell

›wie werden die babies drauf sein?‹,
werden sie hauen und schrein? /
›WIE WERDEN DIE BABIES DRAUF SEIN?‹,
schreib ich in die e-mail an dich; betreff: will nicht störn.





17/30


unablässig werden wir erzogen

es gibt heikle, heikle gedanken
endlich sturmfrei zum beispiel
oder dekonstruktive malerei.

papa sagt, er hält sich aus allem raus denn :
die einkaufsstraßenbuddhas beispielweise
stifteten auch nur an – zur unterzeichnung ihrer
mitgliedschaftsverträge.





18/30


expedia, landpartie
es sind geräte, instrumente, mikrophone einzuwickeln
weil bald der kolossale regen fällt
in planen, plastik, capes und säcke einzustricken
das hauptwerk von drei tagen oder wochen – was weiß ich!?–,
[...] sowas wie: fotos, files und faxe ins quartier.
(entstammend diesem kargen tal hier und dieser
kargen denkerei) [...]

›ach ja!‹, will ich an den anfang statt ans ende dieses protkolls noch setzen:
›der vernunftbegriff gab uns den ansporn.‹



19/30


nachfolge

lebensgebärde: einstecken, in sich rein-kriegen, zum teil machen wollen (triebstruktur des spielwesens).
daneben mit harter hand und kranichähnlich, auf langen beinen:
eine lebensform, die die andere verneint –
und ergänzt.

was obliegt den kleinen herrscherinnen ?
ihr wissen weiterzugeben ? oder
nur angst & lähmung zu verbreiten in zynischen bildern ?

feindliches land zu bestellen jedenfalls ist sache der mägde und knechte und gegängelten –
– so festgehalten in der lehre der kraniche, in der
die unterhaltung gepriesen wird
und der garantierte zeitvertreib
(und geächtet der nahkampf).



20/30


wasabi want i only
little when to school when i
pretend to have this early
wasabi eaten my day



21/30



















                                              (wieder) karacho in bilbao (2018)


22/30


neue moderne

wo hickhack und die hetze herrschen,
legt kein glacé mehr sich ums händchen, nimmermehr.

wo an der leute, humans, bodies stelle
die sneakers, boots und phones und lotions unserer bedürfen:

berühre ich noch heimlich kolonien lebendiger, beseelter,
tiere,
deren hautkontakt ich ersehne,
als ob ich eins wäre.




23/30













                                                         / pittsburgh 2018





24/30


paisatge

da drüben die senfbräute
und die moskitos als gaukler,
am horizont die wolkenbilder: gelesen, verstanden
& reingeschrieben in garamond-schriften mit koketten schnitten –
und dazu die rahmen, die umgrenzungen, die uns angenehm sind – / ja da:
alles das.

/ ich sage:
ich heile nur langsam
wie eine wunde, die ein krater ist
an deren nordrand ein troll sitzt,
der döst und am salzfass lehnt:
›wie arbeitslos‹ –




Alin


die augen gehen nicht nach rechts, nicht nach links, denn dieses bild: ist in front. und in der hand. geradeaus, jetzt. – später ist da ein anderes, ein nächstes, und eines, das auf ein nächstes folgt. sie alle warten, existieren in serien, erinnern an einen tag zu dritt im park, an zwei stunden freizeit, die eine währung sind – und umgerechnet 50 bilder ergeben. was heißt das? alle 2 minuten ein bild? – nein, nicht ganz. und dennoch geht: so oder so ähnlich der takt, ja der rhythmus dieser art zu leben:

Alin.

im rückblick erscheint manches banal, zu wenig speziell – wie diese bilderfolge, wenn sie zu wenig erzählt. gegen das blasse, gegen die langeweile kommen immerhin die farben, legen sich über die bilder, naja werden dorthin gelegt von erfahrenen fingern: sie ziehen dem bild, das einmal rein und fast schon artifiziell war, in dieser reinheit, denkt Alin, den schmuck an – wie bunte ketten um den hals: 

den firlefanz,
den filter.

Alin zeichnet sterne, flugzeuge, muffins, ganze einhörner in die gesichter ihrer freundinnen. sie legt notenzeichen in ihre gedankenblasen, eine kolonne von fragezeichen, viel interpunktion. sie beschreibt das kichern, das zu sehen ist, mit buchstaben, nein, sie widerspricht diesem kichern eigentlich – mit zeichen; sie macht die bilder komplizierter dadurch, mehrdeutig, naja zweideutig vielleicht. so oder so ähnlich jedenfalls geht dieser spaß:
Alin.

Alin streift durch die gates, die warteräume, passagen. sie lehnt an einer säule, macht ein bild von sich, setzt dem bild einen balken auf, zieht ihn über: er steht da wie ein riesengroßes minus, das aber nichts durchstreicht, im gegenteil: es bekräftigt. das bild will schrift und kommentar, will bewegung, aus sich heraus; es sagt: vergesst die bilder aus dem park, vergesst die fotos von dann und dann, denn was ihr seht: ist jetzt,
ist ein flughafen,
ein mädchen im trainingsanzug,
sind gelbe streifen, blaue streifen,
embleme, logos, farben;
ist das blond-sein,
eingecremt-sein
und duften. /

Alin ersetzt die zahmen sätze durch ausrufe, schiebt das, was sich nicht sagen lässt, zwischen die zeilen: so bricht ein halbes wort durch ein schreiendes herz, geht wie ein spieß durch einen roboterkopf. so findet ein eichhörnchen seine nuss, und die notenschlüssel werden aufgeblasen, bis sie platzen. so kommt die tsunamiwelle g-r-o-o-ß, und der tausendfüßler schlängelt sich durch. die augen werden weit, verformen sich, ein blick springt über – er wird ein wasserfall. und alle gegenständen ringsum: bekommen jetzt einen bart. – alles, weiß Alin, was ich hier forme, was ich tue, ist noch im werden, ist noch nicht ganz da, ist noch nicht: perfekt –

und so tippt Alin, und tippt – und löscht, im gehen:
tippt
und tippt
– und löscht. /

Alin kennt viele kanäle, ja ganze pools für ein vertausendfachtes selbst. sie weiß, dass all die bilder, die dort landen, nichts feststellen, nichts fixieren, sondern entwerfen. dass sie skizzen sind, die das fertige immerzu aufschieben. dass ihre unaufhörliche folge eine riesengroße ankündigung ist, die lautet: von uns, da gibt’s noch viel mehr!, wir sind die schiere menge!, wir sind die unendliche zahl! – aber! aber!, stoppt Alin den gedanken, der so leichtfüßig geht: was heißt das?

gehören sie alle zusammen? (in die gemeinschaft der bilder?) – nein!, weiß Alin.
gleicht eines dem nächsten, ja sind sie alle gleich?, ident & infinit? – nein!, weiß Alin.


Alin räuspert sich, denkt nach.
sie kennt das unwiderstehliche dieser bilder: ihre schönheit.
sie weiß um ihr unvermeidliches: die antworten, die sie verlangen.


die menschen am flughafen machen platz. Alin trägt ihr trainings-trikot nummer 2, wie alle aus dem team. gemeinsam sind sie eine truppe, machen eindruck, sind von weitem schon zu sehen. im gehen schiebt Alin den linken kopfhörer ein stück weiter ins ohr. sie schlendert lässig, verbirgt ihre müdigkeit, verbirgt die fünf spiele, die sie intus hat, versteckt einen komplizierten schmerz. sie sucht den blick der spielerin neben ihr, schmunzelt, zeigt auf ihr display: sie sagt einen satz, schüttelt den kopf. lacht.

Alin ist auf dem weg nachhause: dort, wo sie herkommt, hat sie vieles aufgezeichnet, vieles dokumentiert, ihre körbe zum beispiel, die erzielten punkte – die zeigt auch die statistik. so ein erfolg in zahlen, weiß Alin, ist nur die halbe geschichte, erst die bilder liefern den rest. sie werden, denkt Alin, alle es wissen, alle es sehen lassen, noch bevor dieses wochenende vorbei sein wird: alles sehenswerte, alles, das gezeigt werden kann. und alle, denkt Alin, werden stolz sein, oder sich herausgefordert wissen zumindest: zu einer antwort, einer reaktion. und diese reaktionen, weiß Alin, werden ein labsal sein für die ausgehungerten augen, werden umzumünzen sein in gute gefühle, werden lindern die schinderei, vergessen machen die trainingsstunden, die blauen flecken, das angetrieben-werden, das angetrieben-sein, die kurzen tage, die fiese disziplin und das ständig nasse haar: 

diesen sport.

Alin nimmt den rollkoffer vom förderband, zieht ihn durch die schleuse, sieht die luftballons hinter der absperrung in der empfangshalle, die blumensträuße, die vielen gesichter. zwei meter vor ihnen bleibt sie stehen,
stellt das spielbein vor das standbein,
greift in die hosentasche:
und macht ein foto. 




25/30

emese:
emese liest in fabriktagebüchern, in exilromanen, in der poesie von leuten, denen vieles zugestoßen ist. sie merkt: diese menschen neiden den verschonten nichts. 

emese liest in den notizen verstreuter, versprengter. – es sind wilde biografien, die umso lakonischer erzählt sind: ruhig, in bescheidener haltung; gleichwohl beharrend auf dem recht, dies alles selbst zu sagen: das unwägbare, das unverhohlen gemeine, das unrecht, das geschehen ist, und das, das weiter geschieht, das besonders ist und trotzdem ein tagesgeschäft.

emese macht sich notizen an den rändern der seiten, zeichnet pfeile, kreuze, schreibt kurze wörter, stichwörter auf. es ist keine kurz-, keine geheimschrift, die sie verwendet, es sind bloß ihre eigenen abkürzungen, enstanden und geschliffen über jahre des lesens hinweg: wer würde diese bücher einmal finden, sie verwenden? die annotationen enziffern? – und: was gilt das alles?, gilt es vielleicht nichts? 

26/30

sandro:
wer wischt mit den fingern über die bank? / geht emsig von reihe zu reihe? 
wer hat in equador sein herz schon verschenkt? / wem sind die eigenen schmerzen die lehre?

27/30

caro:
nennt mich nicht caro!, nennt mich monte carlo!

28/30


violette:
ja, es stimmt:
ich lebe in der vorstellung von prärie, von wüstenei, von kohorte.
ich lebe verliebt, verschwistert mit hyänen, verzopft – und mit ledershorts.

ich lebe mit kim, schlicht eingepackt in stroh und federn,
so schickt sie mir einen gruß vom sattel aus übers tal.
ich kann nur antworten in stumpfen stößen
(wo ich doch zärtlichkeit und kleinheit und fragiles will—)

ich frage: fahren wir noch einmal in ein anderes land?
es geht doch sonst in die binsen dieses verfranste leben, wenn wir nichts tun!
(hab’ ich denn die großen meinungen nicht gemeinsam mit kim?,
und wenn nicht: kann ich sie nicht überreden, mit mir zu geh’n?)

ich sage: ich will so groß sein wie diese wüste hier. – nein!, korrigiert sie mich:
›du bist eine wüste, 
die mit sich selber spricht‹


29/30

simone:
erotikerin aus vernunft,
wichtigtuerin des bdsm.

30/30

chantie:
priesterin der großfeldsiedlung,
beneidet wegen ihrer leistungen im karaoke.

























futur 1

anguissola kenne ich nicht.
ich kenne nur straciatella und möhren für karotten und tingeltangel und vernunftkritik und heillos in die arme fallen. /

gentileschi kenne ich nicht.
ich kenne nur schwärmerei für büschel und zickenalarm und kitzler in der kritik. /

ich kenne nur eine anstalt, und eine andere,
eine vervielfältigungstechnik, durch die man verschwinden kann,
und eine kulisse in meinem kopf für den kulissenfilm meines lieblings:
für einen film, den es geben wird!, sage ich,
und noch einmal: 
für einen film, den es geben wird, sage ich:
einen film, den es gibt.







aloisia ging auf spitzen hacken – 
mit siebzig kein einfacher plan: 
die verwüsteten fernsehstudios so zu durchwandern
nach der «ersten großen plünderung».
die geschichtsbücher an denen die kröten schrieben 
(man sah ihnen zu am straßenrand)
enthielten die gegenwart als brutale umgebung
und mehrere sprüche in denen 
unser leben als eskalation beschrieben war.
dagegen sich zu wehren war zwecklos
sodass uns einfiel wir könnten statt das schrifttum der kröten zu beklagen
uns angleichen diesem text und die
ausnahme die darin so feierlich auserzählt war zum alltag machen unseres tuns.
so streunten wir hinter aloisia her durch die devastierten studios
aus denen kamerafrauen, redakteurinnen, beleuchterinnen geflohen waren
aus angst aus protest aus ennui -- 
wo scherben und zerbrochene geräteteile den boden säumten dort
ließen wir uns zum nachtmahl nieder und 
priesen aloisias avantgarde und ihre
milde führung durch diese tage und 
alles das sich uns bot






aus dem stamm der mittagstiere
eingewandert aus den vierzig städten
mit einer entourage aus läusen, stolzen bernhardinern
gewappnet für den kampf auf augenhöhe:
so schritten alle gremlins – heimlich schüchtern –
durch die schweren tore ein
ich fand den anblick der sich bot gelinde gesagt spitze 
denn so ein bild das gab’s auf den displays noch nie 






im multiplex – wie in den tausend spiegeln
sahen wir uns selber scharf und konturiert
es lag an dieser meinung über filme als zerstreuung
die aufgegeben werden musste und uns
bibbern ließ als große teile unsrer selbst

erschüttert so in einem alten wissen – wie
junge bienen, zarte fliegen und termiten
schwirrten wir wie blöd nur auf den innenseiten
als wollten wir die eltern als die schuldigen drankriegen
und vielleicht wuchs uns auch ein mut zu aus dieser kinderwut und ungeschütztheit
die sich als redemut zeigte jedenfalls bald: legt euch nicht an mit uns!, wir stecken in der PHASE: wir warten auf die nächste renaissance-!,
und weiter: an uns rutschen alle messer, alle kommentare
geschmeidig ab wie heiße himbeeren an antarktis, 
wie euer trost an hartem, striktem tun. 






die leiter aller irdischen filialen
vernebelten die welt mit preisgestaltung

ihre angestellten (=kinder) riefen unwirsch nach dem bühnennebel,
nach den alpaccas, die ihn frank & frei vertrieben: in flüssigkeiten, winzigen geräten

die kinder jedenfalls wollten abzwacken gewinne in der höhe vieler euros
als handelspartner waren sie geübt (siehe die schule und das börsenspiel als die methoden ihrer erziehung)

wie dieser handel ablief im detail das
erschlossen wir aus der erzählung der behörden

denn bühnennebel gegen kinderwährung war dem
wirtschaftsblatt nur eine nachrichtenzeile wert:

sie enthielt statt fakten eine allgemeine wahrheit
über den weltenhandel, geschmückt mit kapitälchen

besagend dass alle, die filialen führten in den nachbarschaften
zugleich den globalen thurst befeuerten, am leben hielten

durch vernebelung und handel mit dem nebel
stünden sie wie sinnbilder, wie abgegriffene gestalten

in der landschaft, die sie wirken ließ wie schattenriesen
sodass der lichter schein durchwirkte kaum 

ihr allernächstes tun.






im «buch der chronik» sollst du stöbern
du findest dort den heilen zwerg aus eis.
und doch ist es ein andrer gotteskrieger sondergleichen
vielleicht ein goldfisch en miniature
der dir zurät:
lass zurück das buch auf einer parkbank
(und damit auch den kalten troll darin)
ganz so als hättest du’s vergessen aus
verträumtheit und aus zufall –
sodass die zweite kleine seele die ich
pflanze in den park zur selben zeit
asyl gibt dem lausigen schinken 
und so fort --






verlass mich nicht du keilhafte gestalt --!
ich hatte dich wie einen hörer mir ans ohr gehalten –
hey zugegeben: es ist wahr!
doch wie musste ich bereuen diesen faux pas hinterher, wie!!
(vor publikum, vor den gefährten, vor eceteras pps, schamvoll) /

immerhin ich könnte abbitte leisten und dir
genugtuung verschaffen bis weit hinein ins nächste leben
in dem wir uns übrigens nicht wie waren die wir kennen
sondern wie neugeborene anfassen die nichts wissen – 
and having said this i choose to leave you behind instead






gelehrsame wirbel aus wind dir im ärmel
schlüpfrig und wissend zugleich eins durchzieh’n (!)
so weißt du bestimmt um die vermehrung der winde
speziell in den achselhöhlen und den kniekehlen denn
als naturgesetz geht dieses wissen wie trauma --
durch die generationen 






mir stand despair aufs stirnband schon geschrieben
da war ich noch ein welpisches modell
geschult im skeptizismus und erzogen
wie kapseln, ohne verve: hör!, sei!, soll!

geübter, ja verspielter in weltabgewandtheit später
verstiegen, dennoch lässig – weil ja kaum zu seh’n
verpflichtet in der hauptsache den felsen, den graniten
vernarrt, nein blindverliebt in moose – deren phantasien und ideen:

als herrschten über lebende und tote
regierungen aus farnen und aus sporn -- !
(so ging im moos die vielbeschworne meinung / herausgebrüllt am monatsersten – von sung-han aus dem rayon*)




*der sog. »rayon« bezeichnet in moosgesellschaften eine elitäre gruppe junger männer, deren wortführerschaft so lange unangetastet bleibt, bis sie eines tages – rituell, aber nichtsdestoweniger leidenschaftlich – aufgegessen werden.