aloisia ging auf spitzen hacken – 
mit siebzig kein einfacher plan: 
die verwüsteten fernsehstudios so zu durchwandern
nach der «ersten großen plünderung».
die geschichtsbücher an denen die kröten schrieben 
(man sah ihnen zu am straßenrand)
enthielten die gegenwart als brutale umgebung
und mehrere sprüche in denen 
unser leben als eskalation beschrieben war.
dagegen sich zu wehren war zwecklos
sodass uns einfiel wir könnten statt das schrifttum der kröten zu beklagen
uns angleichen diesem text und die
ausnahme die darin so feierlich auserzählt war zum alltag machen unseres tuns.
so streunten wir hinter aloisa her durch die devastierten studios
aus denen kamerafrauen, redakteurinnen, beleuchterinnen geflohen waren
aus angst aus protest aus ennui -- 
wo scherben und zerbrochene geräteteile den boden säumten dort
ließen wir uns zum nachtmahl nieder und 
priesen aloisias avantgarde und ihre
milde führung durch diese tage und 
alles das sich uns bot